Amazonas-Regenwald-Tour abseits der großen Touristenströme

Abenteuer am Oberlauf des Rio Negros

Aussicht vom Bela-Adormecida-Berg

Aussicht vom Bela-Adormecida-Berg

Ablauf Tag 1-4

...mit den Highlights:

  • Mit dem Einbaum auf dem Rio Negro, seinen Nebenflüssen und Igarapés
  • Tierbeboachtungen- und Fotografie
  • Ökologie des Regenwaldes
  • Besuch mit Übernachtung einer Siedlung der Tukano Indios
  • Aufenthalt am Rio Curicuriari – Regenwaldinkursionen und Camps
  • Wanderung zur Papageienwand
  • Im Bergregenwald auf dem Bela-Adormecida-Berg

 

Programmablauf

 

Tag 1

Ankunft in São Gabriel da Cachoeira und Transfer vom nahegelegenen Flughafen in die Stadt. Einholen der offiziellen Genehmigung zum Betreten der Indianergebiete. Danach geht es zur Bootsanlagestelle. Das motorisierte Kanu wird von den Guides meisterlich durch die berühmt-berüchtigten Stromschnellen von São Gabriel gesteuert. Danach setzen Sie ihren Weg den Rio Negro flussabwärts mit dem Einbaum fort und erreichen nach einer Stunde das Indianerdorf São Jorge an der Mündung des Rio Curicuriari. In der Siedlung heißen uns die Indios der Sprachgruppe Tukano willkommen. Nach einem Rundgang durch die Siedlung und Übergabe eines Gastgeschenkes an den „Capitão“, den Häuptling, des Stammes, erhalten wir von ihm die Erlaubnis für das Betreten des Indianerreservates. Ein kurzer Aufenthalt und es geht weiter flussaufwärts. Nach etwa 3 Stunden erreichen wir das Indiodorf Tumbira, wo wir unser Camp 1 aufschlagen. Unterwegs halten wir gelegentlich zum fotografieren und beobachten der Natur an. Das erste Nachtessen und die erste Übernachtung im Amazonas Regenwald.

 

Tag 2

Amazonensische Flora Den heutigen Tag wollen wir bei Aktivitäten auf dem Fluss und im Wald verbringen.Nach dem Frühstück geht es mit dem Einbaum in die Seitenarme der Flüsse, Igarapé genannt. Hier wollen wir unser Anglerglück versuchen und vielleicht einen fetten Amazonasfisch für unser Mittagessen erwischen. Das Mittagessen werden wir im Wald einnehmen und nach einer Siesta in der Hängematte wollen wir in die Tiefes des Waldes eindringen. Unter Anleitung der Guides erkunden wir die Geheimnisse des Regenwaldes, seiner unglaublichen Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren. Am späten Nachmittag geht es wieder zurück in das Dorf. Hier wird nun das Abendessen an einem offenen Feuer zubereitet. Danach warten die Hängematten auf die müden Entdecker. Die Geräusche des nächtlichen Urwaldes begleiten uns in den Schlaf. 

 

Tag 3

Ein frisches Bad nach langer Wanderung Nach dem Frühstück fahren wir den Rio Curicuriari flussabwärts bis zum Beginn des Trails der zum zum „Paredão das Araras“, der Papagaienwand führt. Die Fahrt dauert circa 3 Stunden. Wir biegen in den Rio Cariuá ein und schlagen in der Nähe des Flusses unser Camp auf.  Am Nachmittag begeben wir uns zum wildromantischen Piranhauara-Wasserfall, wo wir ein erfrischendes Bad nehmen können. Die traumhafte Gegend lädt natürlich auch zum Fotografieren ein. Dann begehen wir den alten Trail auf dem die Einheimischen große Mengen des Piaçaba-Reet, das aus den Palmen Attalea funifera und Leopoldinia piassaba gewonnen wird, zum verladen in die Boote geschleppt haben. Die Guides zeigen uns wie das Reet abgebaut und transportiert wurde. Zurück im Camp ist das Abendessen schon „in der Mache“. Bevor wir daraüber herfallen knehmen wir vielleicht noch ein Bad im Wasserfall oder relaxen in der Hängematte.

 

Tag 4
Mutum

Heute unternehmen wir eine längere Dschungelwanderung. Das Ziel ist die schon erwähnte Papageienwand. Da die Strecke insgesamt circa 6 – 7 Stunden in Anspruch nimmt, besteht die Möglichkeit ein Camp unterwegs aufzuschlagen und am nächsten Tag die Wanderung fortzusetzen. Unterwegs wollen wir auf jeden Fall wieder Entdeckungen im Urwald machen. Zum Beispiel wie man lebenswichtiges Trinkwasser aus Lianen gewinnt, wie man Heilpflanzen identifiziert und anwendet z. B. die Chininrindenbäume, oder das Biotonikum Xixuá, Maytenus Guyanensis Klotzch oder Copaiba-Öl, Copaifera sp., ein potentes Antibiotukum uvm. So lernen wir den Amazonas auch als unerschöpflicher Lieferant von Heilpflanzen aller Art kennen. Das Camp wird in der Nähe des Papageienwand aufgeschlagen. Wir sind hungrig und müde und spätestens diese Nacht werden wir sehr gut in den vielleicht etwas ungewohnten Hängematten schlafen können.

 

Tag 5

Paredão das Araras – die Ara-Wand Unweit des Camp befindet sich das „Paradão das Araras“. An dieser von unserem Guide Alberto entdeckten Kalkwand tummeln sich Scharen von Aras und Papageien unterschiedlicher Arten, die in die Löcher und Höhlen der Kalkwand hineinfliegen, um hier Mineralstoffe aufzunehmen, die sonst im Urwald nicht zur Verfügung stehen. Ein einzigartiges Naturschauspiel, das an dieser Stelle noch von keinem Touristen und wenigen Einheimischen beobachtet werden konnte. Der ganze Nachmittag steht zum Beobachten und fotografieren von Gelbbrust Ara ararauna und Grünflügel  Ara chloroptera uvm. in freier Wildbahn zur Verfügung. Die farbenprächtigen Tiere sind attraktive Fotomotive. Am Nachmittag begeben wir uns auf den Rückweg und campen wieder an der gleichen Stelle des Vortages.

 

Tag 6

Wir nähern uns Dornröschen Heute wandern wieder zurück zum Igarapé Cariuá wo wir das Kanu zurückgelassen haben. Wir fahren den Cariuá ein Stück hinunter bis wir in den Rio Curicuriari einmünden. Es geht nun den Curicuriari hinab bis zur Anfang des Trails der uns zum Berg Bela Adormecida oder frei übersetzt Dornröschenberg führt.

An dem kleinen Wasserfall der zum Igarapé Arabu gehört, nehmen wir eine erfrischende Dusche. Hier bauen wir auch unser Lager für die Nacht. Nach dem Abendessen wollen wir eine nächtliche Inkursion in den Wald unternehmen um im Schein unserer Taschenlampen nachtaktive Tiere aufzuspüren.

 

Tag 7

Aufstieg auf den Dornröschen-Berg Nach einem Fußmarsch von etwas über 4 Stunden durch dichten Regenwald wird der Fuß des Dornröschen-Gebirges erreicht, das seinen Namen auf Grund seiner Konturen besitzt, die an eine schlafende weibliche Gestalt erinnern. Um Fuss des Berges schlagen wir unser Lager auf. Nachmittag unternehmen wir eine weitere Erkundungstour und Fotosafari in der näheren Umgebung des Lagers. Wir richten unser Augenmerk heute einmal besonders auf  die Epiphyten und Aufsitzerplanzen zu denen Bromelien und Orchideen gehören. Nach einem einfachen aber schmackhaften Abendessen hauen Sie sich rechtzeitig in Ihre Hängematten, um gut ausgeruht am nächsten Morgen den Aufstieg auf den Dornröschen Berg anzugehen.

 

Tag 8

Aussicht vom Gipfel der Bela Adormecida Den heutigen Tag kann man als anspruchsvolle Bergwanderung bezeichnen. Aufbruch gegen 7.30 Uhr. Nach 4 Stunden Aufstieg in schwierigem Gelände gelangen wir auf den Bergrücken der Bela Adormecida, und von hier aus klettert man mit etwas Anstrengung auf die 1.125 m NN hohe Bergspitze. Die Mühe lohnt allemal, denn es bietet sich ein einzigartiger Ausblick auf den sich schier unendlich ausdehnenden Tieflandregenwald des nördlichen Amazonasgebietes. Hier oben schmeckt das mitgebrachte Sandwich besonders gut. Nachdem alle Fotos geschossen sind und während der Mittagsrast neue Kräfte gesammelt wurden, beginnt der Abstieg zurück zum Lager. Am Lagerfeuer werden die Ereignisse des Tages kommentiert, bevor die müden Glieder in der Hängematte Erleichterung finden.

 

Tag 9

Rückfahrt mit dem Boot Wir begeben uns früh auf den Rückweg der uns bis zum Igarapé Lage führt, wo wir unser Boot verstaut haben. Von hier aus geht es zum Indiodorf São Jorge, wo wir die letzte Nacht zubringen. Wir haben für den letzten Abend den Kazike (Häuptling), der hier „Capitão“ genannt wird, gebeten unserer Gruppe einen Tanz aus der kulturellen Schatzkiste des Stammes vorzuführen. Normalerweise werden wir erhört.

 

Tag 10

Salesianer-Kirche in São Gabriel da Cachoeira Es heißt den Rucksack zum letzten Mal zu packen und von neugewonnenen Freunden Abschied nehmen. Vormittags begeben wir uns auf die Rückfahrt nach São Gabriel da Cachoeira, wo wir wieder ins bekannte Hotel „Deus me Deu“ einchecken.

Genießen Sie die heiße Dusche und richten Sie Ihr Gepäck für den morgigen Rückflug her. Nun geht es zum letzten gemeinsamen Abendessen mit den Guides. Bei einem – oder mehreren – Caipirinhas verflüchtigen sich die „Entbehrungen" der Wildnis.

 

Tag 11

Transfer zum Flughafen in São Gabriel da Cachoeira. Ab- oder Weiterreise.

 

 

Preise und Reisedetails

Abenteuer am Oberlauf des Rio Negros
Dauer
11 Tage / 10 Nächte
Gruppengröße
mindestens 2, maximal 6 Personen
Beste Reisezeit
November-April
Die Tour wird ganzjährig durchgeführt
Preise
4 Teilnehmer 4.990 US$ p. P.
3 Teilnehmer 5.490 US$ p. P.
2 Teilnehmer 5.900 US$ p. P.
Preise für Einzelteilnehmer oder größere Gruppen auf Anfrage

 

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